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Klinik

In der Christophorus Klinik arbeiten viele Bereiche interdisziplinär zusammen: Ärzte, Psychologen, Gesundheits- und Krankenpfleger, Heilerziehungspfleger, Ergo-, Sport- und Bewegungstherapeuten sowie Seelsorger. Nur durch intensiv gestaltete Kommunikation zwischen allen Mitarbeitern ist es möglich, jeden Patienten individuell optimal zu betreuen und zu fördern. Jede den Patienten betreffende Entscheidung wird gemeinsam in einem multiprofessionell besetzen Team der genannten Berufsgruppen getroffen. Somit ist ausgeschlossen, dass jede noch so wichtige Information über den Patienten, etwa der Status seines Therapieverlaufs oder sein Befinden, verloren geht.

Räumliche Struktur

Die Pforte: Die Klinik ist nur durch den zentralen Pfortenbereich zu betreten, der die gesamte Sicherheitstechnik beinhaltet und rund um die Uhr besetzt ist. Besucher melden sich hier an und werden von Mitarbeitern der Stationen abgeholt. Persönliche Gegenstände können in Schließfächern verwahrt werden.

Die Verwaltung: In diesem Gebäude befinden sich die Diensträume der Klinikleitung sowie der Seelsorge und der Ambulanz. Ein weiterer Behandlungsraum ist mit einem Zahnarztstuhl ausgestattet. Bei Bedarf können auch kleinere chirurgische und internistische Untersuchungen sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen vorgenommen werden. Dies ist aus Sicherheitsgründen sinnvoll, damit nicht jeweils eine Ausführung für eine externe Behandlung notwendig ist. Der Konferenzraum kann aufgrund der umfangreichen Kommunikationstechnik zugleich für den Einsatz eines Krisenstabes genutzt werden. An der Rückseite dieses Gebäudes sind zwei Appartements mit jeweils separaten Eingängen angegliedert. Hier können Angehörige für kurze Zeit wohnen oder auch im Rahmen des therapeutischen Wohnens Belastungsgrenzen von Patienten getestet werden.

Die St. Christophorus Kapelle: Sie wurde im Mai 2011 durch Bischof Felix Genn geweiht und der Altar mit einer Reliquie des „Löwen von Münster“, Clemens August Kardinal von Galen, versehen. Als Ort der Stille und der Besinnung bietet sie den Patienten und den Mitarbeitern Raum und wird für die regelmäßig stattfindenden Gottesdienste unter den Augen der Heiligen Maria und des Heiligen Christophorus genutzt. Direkt an sie angeschlossen ist die Mehrzweckhalle für Sporttherapien und Veranstaltungen.

Die Werkstatt: Sie umfasst verschiedene Räume für ergotherapeutische Maßnahmen. Je nach Fähigkeiten der Patienten soll die Arbeitszeit individuell gestaltet werden. Dieser Bereich stellt einen elementaren Bestandteil des therapeutischen Konzepts dar. Er dient nicht allein der Tagesstrukturierung, sondern auch der Belastungserprobung und ist somit als Grundstein für eine realistische Vorbereitung auf das Leben nach der Maßregel zu verstehen. So können hier zum Beispiel Holz- und Metallarbeiten verrichtet werden, aber auch Gartengestaltung und Tierhaltung werden angeboten. Die Werkstatträume sind flexibel gestaltet und können beispielsweise auch für industrielle Fertigung problemlos umgerüstet werden

Die Agnes-Station: Zu Beginn der Unterbringung werden die Patienten in dieser Therapiestation behandelt. Dort erfolgt die diagnostische Abklärung. Zur Bewältigung von Krisen sind zwei Spezialräume vorgesehen. Die Aufnahmestation ist mit einem höheren Sicherheitsstandard als die übrigen Stationen ausgestattet.

Die Katharina-von-Siena-Station: Diese Therapiestation ist weitgehend baugleich mit der Aufnahmestation. Hier werden die Patienten die längste Zeit ihrer Unterbringung leben.

Die Edith-Stein-Station: Auf der Reha-Station werden die Patienten betreut, die bereits deutliche und anhaltende Therapiefortschritte erreicht haben, so dass ihre Entlassung aus der Maßregel absehbar ist. In einem Wohngruppenkonzept wird ihre Eigenständigkeit gestärkt und überprüft. Als spezielle therapeutische Maßnahme dient dieses Konzept im Zusammenwirken mit den ergotherapeutischen Angeboten vor allem dem Erlernen lebenspraktischer Fähigkeiten. In der oberen Etage befinden sich die Schlafräume, im Erdgeschoss ist der Wohnbereich platziert.